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Das Erdmagnetfeld

Das Magnetfeld der Erde ist lebenswichtig

Erdmagnetfeld - Magnetfeld der Erde
Abweichung magnetischer Nordpol vom geographischen Nordpol

(Abweichung des geographischen Nordpols vom magnetischen Nordpol)

Das Erdmagnetfeld bietet uns Schutz gegen kosmische Strahlung und versorgt uns zusätzlich mit lebenswichtiger Energie. Wegen der Anziehung ungleichnamiger Pole muß man dem magnetischen Nordpol der Erde Südmagnetismus, und dem magnetischen  Südpol der Erde Nordmagnetismus zuschreiben. Die magnetischen Feldlinien des Erdkörpers treten also auf der Südhälfte der Erdkugel aus dem Erdkörper aus und auf der nördlichen Halbkugel wieder in den Erdkörper ein. Der Nordpol entspricht somit der magnetischen Zentripetalkraft und der Südpol der magnetischen Zentrifugalkraft.

Der magnetische  Nordpol und der geographische Nordpol sind nicht an derselben Stelle. Der magnetische Nordpol (Südpolenergie) liegt in Nordamerika auf der Halbinsel Boothia Felix  (70,30 Grad nördl. Breite), Der magnetische Südpol (Nordpolenergie) befindet sich südlich von Australien zwischen Viktoria und Wilkesland (73,39 Grad südl. Breite).

Das Magnetfeld der Erde paßt sich an die Bodenverhältnisse an, es gibt aber viele Arten von Störungen, die den Feldlinienverlauf des Erdmagnetfeldes beeinflussen und verformen können.

Erdmagnetfeld, Feldlinien
Anpassung  des Magnetfeldes

Jeder Lebensprozess -bis in die kleinste Zelle hinein- bedeutet, das sich etwas von A nach B bewegt. Anziehung und Abstoßung sind Grundpfeiler unseres Lebens. Alle biologischen Prozesse sind an elektrische Ladungen und Ströme gebunden. Noch in jeder Zelle kann eine Plus- und eine Minusspannung gemessen werden.

Der menschliche Körper verfügt zwar über eine eigene Körper-Elektrizität in Höhe von 0,1- 80 millionstel Volt, aber er benötigt zusätzlich die Spannung des Erdmagnetfeldes, das sich in Europa in einer Stärke zwischen 0,55 - 0,75 Gauß bewegt. Ohne diese natürliche Umgebungsspannung wäre keinerlei Leben möglich! Gleichzeitig schützt es uns vor kosmischen Einflüssen (Sonnenwinde usw.), und auch vor zu hoher Strahlung aus dem Erdinneren (Erdstrahlung) die, vermischt mit den Reflexionen der kosmischen Strahlung wieder in den Raum zurückstrahlt.

Tagsüber drückt das Magnetfeld gegen die Erde, nachts dehnt es sich aus, deshalb sind auch die Messwerte über Wasseradern nicht konstant, und nachts ist das erdmagnetische Feld kräftiger, was wiederum bedeutet, dass die negativen Auswirkungen erdmagnetisch gestörter Zonen nachts wesentlich höher sind (hat aber nichts mit dem Mond zu tun, steht in Verbindung mit dem Sonnenlicht!).
Wenn die natürliche Erdstrahlung auf Wasseradern trifft, kommt es zu einer stärkeren Konzentration negativer-elektrischer Ladungen. Für manche Tiere und auch Menschen kann dieser Ladungsüberschuss förderlich sein, weil es deren überschüssige positiv-elektrische Ladung wieder ausgleicht, in den meisten Fällen  bringt es aber den Energiehaushalt völlig aus dem Gleichgewicht, denn es entsteht nämlich eine Ladungsverschiebung im Erdmagnetfeld und dadurch gelangt die Erdstrahlung in wesentlich stärkerem Maß an die Oberfläche.

Das Magnetfeld besitzt an jedem Ort ein ganz bestimmtes individuelles Bildmuster, das viele Tiere auf unterschiedliche Art und Weise wahrnehmen und speichern können. Vermutlich verfügen Sie über einen höchstsensiblen Mechanismus, der es Ihnen erlaubt, unterschiedliche Magnetbildmuster zu vergleichen. Sie können so das Erdmagnetfeld zur Orientierung über den gesamten Globus einsetzen (z.B. Zugvögel, Brieftauben, Wale u. a. Fischarten, Bienen, Ameisen, Kompasstermiten, Krabben, usw.).

Unnatürliche Störungen im Erdmagnetfeld kann bei diesen Tieren zu schweren Störungen (organ. Funktionsabläufe, Orientierung) führen.
(Siehe auch Artikel Brieftauben)